SitzplanKatalog-Nr. SP-11

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Hauptkapitel

Die beste Projektmanagement-Software für Agenturen: Kosten pro Sitz, Auslastung und Kundenzugänge im Vergleich

Wer nach „project management software for agencies“ sucht, braucht mehr als Aufgabenlisten und Kalender. Entscheidend sind die tatsächlichen Kosten für das gesamte Team, eine belastbare Auslastungsplanung und Kundenzugänge, die weder interne Daten offenlegen noch unnötige Lizenzen verursachen.

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Technische Illustration eines Sitzplans: Reihen aus Schreibtisch- und Sitzsymbolen in einem Raster, wie ein Belegungsplan.
Technische Illustration eines Sitzplans: Reihen aus Schreibtisch- und Sitzsymbolen in einem Raster, wie ein Belegungsplan.

Wer nach „project management software for agencies“ sucht, braucht mehr als Aufgabenlisten und Kalender. Entscheidend sind die tatsächlichen Kosten für das gesamte Team, eine belastbare Auslastungsplanung und Kundenzugänge, die weder interne Daten offenlegen noch unnötige Lizenzen verursachen.

Welche Projektmanagement-Software passt zu welcher Agentur?

Die folgende Einordnung konzentriert sich auf typische Marketing-, SEO-, Design- und Webagenturen. Berücksichtigt werden Projektsteuerung, Ressourcenplanung, Freigaben, Kundenkommunikation und die Frage, wann zusätzliche Sitze oder Module erforderlich werden.

Tool Besonders geeignet für Auslastungsplanung Kundenzugänge Typischer Kostentreiber
monday.com Agenturen, die Projekte, Vertrieb und Service flexibel verbinden möchten Dashboards, Workload-Ansichten und Zeiterfassung je nach Tarif Gäste und freigegebene Boards, abhängig von Tarif und Konfiguration Tarifstufe, benötigte Funktionen und buchbare Sitzpakete
Teamwork Agenturen mit starkem Fokus auf Kundenprojekte und abrechenbare Stunden Kapazitäten, Zeiterfassung und Budgetkontrolle Auf Zusammenarbeit mit Kunden ausgerichtet Erweiterte Ressourcen- und Finanzfunktionen
Asana Teams mit standardisierten Kampagnen und vielen Abhängigkeiten Workload und Portfolios in höheren Tarifen Gäste für ausgewählte Projekte und Aufgaben Premium-Funktionen für Portfolios, Ziele und Ressourcen
ClickUp Preisbewusste Teams, die viele Funktionen in einem System bündeln möchten Workload, Zeitschätzungen und Zeiterfassung tarifabhängig Gäste mit abgestuften Berechtigungen Funktionsumfang, Automationen und Gastrechte
Wrike Größere Agenturen mit komplexen Freigaben und Reporting-Anforderungen Ressourcenplanung und Zeitmanagement in passenden Tarifen Externe Freigaben und Nutzerrollen Erweiterte Planung, Proofing und Zusatzfunktionen

monday.com ist besonders interessant, wenn eine Agentur neben der Projektausführung auch Leads, Kundenanfragen oder Supportprozesse abbilden will. Das System lässt sich vergleichsweise frei an unterschiedliche Leistungsbereiche anpassen. Informationen zum beworbenen Angebot stehen im Affiliate-Programm von monday.com.

Teamwork setzt stärker auf klassische Agenturkennzahlen wie abrechenbare Zeit und Projektbudgets. Asana eignet sich gut für klar definierte Abläufe mit Abhängigkeiten. ClickUp bietet viele Funktionen, benötigt aber eine sorgfältige Einrichtung, damit Ansichten und Berechtigungen nicht unübersichtlich werden. Wrike richtet sich eher an größere Strukturen, in denen formale Freigaben und umfangreiche Berichte den höheren Einrichtungsaufwand rechtfertigen.

Was kostet ein Sitz tatsächlich?

Der angezeigte Preis pro Nutzer ist selten der effektive Preis pro aktivem Teammitglied. Relevant sind Mindestabnahmen, Sitzpakete, jährliche Vorauszahlung, Gastregeln und Funktionen, die erst in einer höheren Tarifstufe verfügbar werden.

Unser eigener Sitz-Kosten-Rechner bewertet mindestens 24 Kombinationen. Dafür werden vier Teamgrößen mit zwei Abrechnungsintervallen und drei Funktionsprofilen kombiniert:

Funktionsprofil Berücksichtigte Anforderungen
Basis Aufgaben, Termine, Dateien und einfache Automationen
Agenturbetrieb Zeiterfassung, Workload, Dashboards und Gastzugänge
Erweitert Portfolios, detaillierte Berechtigungen, Proofing oder umfangreiche Automationen

Die zentrale Kennzahl lautet:

Effektiver Monatspreis pro aktivem Teammitglied = gesamte monatliche Lizenzkosten geteilt durch die Zahl der tatsächlich benötigten internen Nutzer

Eine Agentur mit acht Beschäftigten kann beispielsweise für zehn Sitze zahlen müssen, wenn ein Anbieter nur bestimmte Paketgrößen verkauft. Der nominelle Sitzpreis wird dann mit zehn multipliziert, der effektive Preis aber durch acht geteilt. Benötigt das Team zusätzlich Workload-Ansichten oder Zeiterfassung, kann außerdem ein Tarifwechsel für alle internen Nutzer erforderlich sein.

Bei jährlicher Abrechnung fällt der rechnerische Monatspreis häufig niedriger aus. Dafür sinkt die Flexibilität bei schwankender Teamgröße. Monatliche Tarife können für projektbasierte Personalplanung sinnvoller sein, obwohl ihr Listenpreis höher liegt. Preise, Paketgrenzen und Leistungsmerkmale sollten unmittelbar vor Vertragsabschluss auf der jeweiligen Anbieterseite geprüft werden.

Auslastung, Kundenzugänge und Freigaben richtig prüfen

Eine gute Kapazitätsansicht beantwortet drei Fragen: Wer ist verfügbar, wie viele Stunden sind bereits verplant und welche Projekte überschreiten ihr Budget? Eine reine Anzahl offener Aufgaben reicht dafür nicht aus. Aufgaben unterscheiden sich erheblich in Dauer und wirtschaftlicher Bedeutung.

Für den Vergleich wird bei jedem Tool derselbe Agentur-Workflow nachgebaut:

  1. Eine Kundenanfrage wird erfasst und einer verantwortlichen Person zugewiesen.
  2. Aus der Anfrage entsteht ein Projekt mit Leistungen, Terminen und Budget.
  3. Aufgaben werden nach verfügbarer Kapazität verteilt.
  4. Entwürfe oder Kampagnenergebnisse werden intern geprüft.
  5. Der Kunde erhält ausschließlich die für ihn bestimmten Inhalte.
  6. Änderungswünsche werden dokumentiert und einer neuen Version zugeordnet.
  7. Die finale Abnahme wird mit Datum und verantwortlicher Person festgehalten.

Dokumentiert wird bei jedem Schritt, ob er im gewählten Tarif ohne Zusatzsitz oder Zusatzmodul möglich ist. Dadurch werden Unterschiede sichtbar, die eine übliche Feature-Liste verschleiert. Ein kostenloser Gastzugang hilft wenig, wenn der Kunde damit interne Kommentare, Zeitbudgets oder andere Projekte sehen kann. Umgekehrt ist ein kostenpflichtiger Sitz unnötig, wenn für die Abnahme ein eingeschränkter Gastzugang oder ein externer Freigabelink genügt.

Vor der Auswahl sollte die Agentur deshalb konkrete Berechtigungstests durchführen. Ein Testkunde darf nur das eigene Projekt sehen. Interne Kalkulationen, Auslastungsdaten und Notizen müssen verborgen bleiben. Außerdem sollte geprüft werden, ob Gäste Dateien kommentieren, Status ändern und Freigaben nachvollziehbar erteilen können.

Entscheidung nach Arbeitsmodell statt Funktionsmenge

monday.com passt häufig zu Agenturen, die unterschiedliche Prozesse in einer anpassbaren Oberfläche zusammenführen möchten. Die Stärke liegt in frei konfigurierbaren Boards, Automationen und Dashboards. Vor der Entscheidung sollte geprüft werden, welches Sitzpaket zur Teamgröße passt und ob Workload, Zeiterfassung und Gastregeln im vorgesehenen Tarif enthalten sind.

Teamwork ist eine naheliegende Option, wenn abrechenbare Stunden, Budgets und Kundenprojekte den Alltag bestimmen. Asana überzeugt bei standardisierten Kampagnen, wiederverwendbaren Vorlagen und klaren Abhängigkeiten. ClickUp kann bei knappen Budgets attraktiv sein, verlangt aber verbindliche Regeln für Ansichten, Felder und Benachrichtigungen. Wrike kommt eher infrage, wenn komplexe Freigabeketten, Proofing und differenzierte Rollen benötigt werden.

Für eine belastbare Shortlist reichen meist drei Prüfwerte:

Prüfwert Sinnvolle Messgröße
Lizenzkosten Effektiver Monatspreis je aktivem internen Nutzer
Kapazitätsplanung Anteil der Aufgaben mit Zeitaufwand, Zuständigkeit und Termin
Kundenzusammenarbeit Zahl der Workflow-Schritte ohne bezahlten Kundensitz oder Zusatzmodul

Die beste Projektmanagement-Software für eine Agentur ist somit das Tool, das den vollständigen Arbeitsablauf mit vertretbarem Pflegeaufwand abdeckt. Eine lange Funktionsliste ist weniger aussagekräftig als ein sauber durchgespieltes Kundenprojekt.

Häufige Fragen

Welche Projektmanagement-Software eignet sich für kleine Agenturen?

Für kleine Agenturen sind transparente Sitzkosten, Vorlagen und einfache Gastzugänge besonders relevant. monday.com und ClickUp bieten flexible Strukturen, während Teamwork stärker auf Kundenprojekte und abrechenbare Zeit ausgerichtet ist. Die passende Wahl hängt davon ab, ob Anpassbarkeit, Kostenkontrolle oder Projektfinanzen Priorität haben.

Braucht jeder Kunde einen kostenpflichtigen Sitz?

Nein. Viele Anbieter ermöglichen Gäste, eingeschränkte externe Nutzer oder Freigabelinks. Die konkreten Rechte unterscheiden sich jedoch nach Tool und Tarif. Vor Vertragsabschluss sollte getestet werden, ob Kunden kommentieren und freigeben können, ohne interne Daten zu sehen.

Wie lässt sich die Auslastung einer Agentur sinnvoll messen?

Für jede Aufgabe werden ein geschätzter Zeitaufwand, eine zuständige Person und ein Termin benötigt. Anschließend wird die geplante Arbeit mit der verfügbaren Kapazität verglichen. Ergänzend sollten abrechenbare Stunden, interne Tätigkeiten und Abwesenheiten getrennt ausgewiesen werden.

Ist jährliche oder monatliche Abrechnung günstiger?

Eine jährliche Abrechnung bietet häufig einen niedrigeren rechnerischen Monatspreis. Eine monatliche Abrechnung kann wirtschaftlicher sein, wenn die Teamgröße stark schwankt oder das Tool zunächst im echten Agenturbetrieb getestet werden soll. Entscheidend sind die Gesamtkosten einschließlich ungenutzter Sitze und benötigter Tarif-Upgrades.